Marillenpie – Marillenkuchen 🥧

Ihr habt euch sicher gefragt, woher ich die Marillen habe. In meiner Tiefkühltruhe haben die Wachauer Marillen meiner Schwägerin auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, um verarbeitet zu werden. Für die Fülle hatte ich 30 sehr kleine Marillen, die ich ursprünglich für Knödel vorbereitet hatte.

In unserer jetzigen Situation kann ich auf Reserven zurückgreifen. Ich bin mir sicher, dass jeder von uns genug Reserven zu Hause hat.

Die leeren Regale in den Geschäften haben mich wirklich entsetzt. Ich hoffe, dass alles Eingekaufte nicht im Müll landet. Es macht mich jetzt schon grantig, wenn ich noch verpackte Lebensmittel im Müll finde. Teilweise verpackt auch im Biomüll.

Zutaten für den Mürbteig: 2 Eier ( 1 Ei zum Bestreichen), 140 g Mehl, 1/4 TL Backpulver, 1/4 TL Salz, 50g feiner Kristallzucker, 50 g kalte Butter

Zutaten für die Marillenfüllung: ca. 30 kleine Marillen aus der Wachau (oder Kirschen..je nachdem was in der Tiefkühltruhe an Schätzen lagert), 150g Feinkristallzucker, 2 EL Speisestärke, 2 EL Wasser, 25g Butter (zerlassen)

Mürbeteig ausrollen und mit dem Teigrad Streifen schneiden

1.) Für den Teig Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Salz und Zucker untermischen und die Butter mit den Fingern hineinreiben. Zuletzt noch das Ei in die vorbereitete Teigmulde hineingießen und alles zu einem Teig verkneten. Den Teig halbieren und zu Kugeln formen. Den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

2.) Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Eine Pie oder Quicheform mit Backpapier auslegen (so erspare ich mir das ausfetten mit Butter 😉 ) und den Teig zu zwei Kreisen auswalken. Mit einem Teigkreis die Form auslegen. Den zweiten Teigkreis zu Streifen schneiden. Mit dem Restteig habe ich kleine Kreise geformt und den Kuchen verziert.

3.) Für die Füllung die Marillen mit Zucker zum Kochen bringen. Die Speisestärke mit Wasser anrühren und dann in die Marillenmischung rühren. Die Masse eindicken lassen und dann ein wenig abkühlen lassen. Die fertig, eingedickte Masse auf dem Teig verteilen und mit der zerlassenen Butter beträufeln. Die Teigstreifen darüberlegen und die Teigverzierungen auflegen. Den Teig mit dem zweiten Ei bestreichen.

4.) Die Form mit Alufolie abdecken und für 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben.( bei ca.180° C) Dann die Alufolie entfernen und den Pie weitere 15 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.

Bon appétit ❤❤❤

Zitronensoufflé luftig-leicht 🍋🍋🍋

Nach vielen üppigen Gerichten und Desserts in der Weihnachtszeit finde ich ein Soufflé mit Topfen genau das richtige für den Start ins neue Jahr.

Das Soufflé kommt mit wenigen Zutaten aus und schmeckt so herrlich leicht.

Zutaten:

3 Eier (Größe M)

200g Magertopfen

4 EL Zucker (ich habe braunen Zucker verwendet)

1 EL Mehl

1 El Stärke

1 Prise Salz

1 Tl Zitronenschale gerieben (Biozitrone)

1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiklar mit der Prise Salz und einem EL Zucker steif schlagen.

Die Dotter mit 3 EL Zucker schaumig schlagen. Mehl,Stärke, geriebene Zitronenschale,Zitronensaft und Topfen hinzufügen.

Das steif geschlagene Eiklar unterheben.

Förmchen mit Butter einfetten und ein wenig mit Zucker ausstreuen.

In eine Auflaufform ca. 1/2 Liter heißes Wasser einfüllen und Förmchen ins Wasserbad stellen.

Ca. 20 Minuten bei 180 Grad backen bis das Soufflé aufgeht und eine bräunliche Oberfläche bekommt. Das Backrohr zwischendurch nicht öffnen.

Sofort servieren. Bon Appetit 🍋🍋🍋

Mohn-Karotten Dinkelkuchen

Für meine Gäste nur das Beste. Und zwar einen Dinkelkuchen mit Mohn und Karotten. Verfeinert wurde der Kuchen noch mit Marzipan. Der Geschmack ist durch die feinen Karottenraspeln und die fein geriebenen Zitronen- und Orangenschalen noch aromatischer und unvergleichlich gut. Die Zubereitung dauert etwas länger, aber der Zeitaufwand lohnt sich. Der Kuchen wurde bis zum letzten Stück aufgegessen.

Zutaten:

230 ml Milch

200 g Marzipan

225 g und 1 EL Zucker

45 g   gemahlener Mohn

1TL fein geriebene Zitronenschale (Biozitrone)

215 g weiche Butter

1 große Karotte fein raspeln

2 TL fein geriebene Orangenschale (Bioorange)

1 Prise Salz

5 Eier (mittlere Größe)

275 g Dinkelmehl

25 g Dinkelgrieß

3 TL Backpulver

Butter für die Form und fein geriebene Mandeln zum Ausstreuen der Form

Zubereitung:

  1. 150 ml Milch erwärmen. Das Marzipan grob zerkleinern und  unter Rühren in der Milch auflösen.
  2. Die übrige Milch 80 ml mit 1 EL Zucker, dem Mohn und der Zitronenschale mischen. Kurz aufkochen, den Ofen abdrehen und ca.5 Minuten quellen lassen. Den Topf vom Ofen nehmen und 15 g Butter und die Mohnmischung rühren. Abkühlen lassen.
  3. Die Karotte putzen, schälen und fein raspeln. Die Orangenschale mit den Karottenraspeln vermischen.
  4.  Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Eine Kastenform mit Butter einfetten und mit geriebenen Mandeln ausstreuen.
  5. 200 g Butter, Salz und 225 g Zucker in einer Schüssel cremig rühren. Die Eier unterrühren. Mehl, Grieß und Backpulver mischen und in die Butter-Ei Masse sieben. Zuletzt die Marzipanmilch mitrühren.
  6. Ein Drittel des Teiges mit der Mohnmasse verrühren. Die Karottenorangenmasse in den restlichen Teig einrühren.
  7. Den Karottenorangen Teig bis auch ca. 4 EL in die Form gießen. Dann die Mohnmasse daraufgeben. Den restlichen Karottenorangenteig darauf verstreichen.
  8. Den Kuchen in den Ofen und für ca. 70 Minuten bei 180 Grad backen. Nach ca. 20 Minuten den Kuchen oben der Länge nach einschneiden und weiterbacken.
  9. Den Kuchen die letzten ca. 10 Minuten mit Backpapier abdecken.
  10. Nach ca. 70 Minuten (Stäbchenprobe, ob der Kuchen fertig gebacken ist) herausnehmen und ruhen lassen. Dann Stürzen und abkühlen lassen .

Ich habe den Kuchen mit Schokoladeglasur verfeinert und mit Marzipankarotten garniert. Der Kuchen könnte auch dem Osterhasen gefallen.  Es schmeckt aber auch im Spätsommer meinten die Gäste und baten um noch ein Stück.

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Liebe Grüße aus der prinzenkitchen. 🙂

 

Dinkel-Walnuss-Kekse mit Vanille

Mein Sohn wollte unbedingt etwas Süßes ! Das kommt selten vor. Da ich nicht alle Zutaten für Brownies hatte, sind es Kekse geworden. Leider waren diese warm aus dem Ofen, schneller gegessen als gebacken.

Hier das Rezept für ca. 2 Bleche (ca. 20 Stück):

Zutaten:  

10 dag Butter

15 dag brauner Zucker

1 Ei

Mark einer Vanilleschote

17 dag Dinkelmehl

1 TL Backpulver

1 EL Kakaopulver

8 dag Walnüsse

Zubereitung:  

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Das Backblech mit Backpapier auslegen, dann müsst ihr das Blech nicht mühsam reinigen
  3. Die Butter, den Zucker und das Ei verrühren, dann das Vanillemark dazu mixen.
  4. Das Mehl mit Backpulver und Kakao vermischen und die Mehlmischung vorsichtig unter die Buttermasse rühren. Die Walnüsse grob hacken und ebenfalls unterheben.
  5. Kleine Teighäufchen auf das Blech setzen und bei ca. 150 Grad langsam backen. Zwischen den Häufchen Abstand lassen und ca. 10 bis 15 Minuten goldbraun backen.
  6. Die Kekse abkühlen lassen und trocken aufbewahren, falls noch etwas übrig ist. 🙂

 

Die Kekse können einfach abgewandelt werden. Mittlerweile haben wir die Kekse mit Schokoeiweißpulver ausprobiert. Schmeckt auch sehr gut !

 

Zwetschkentarte zum Herbstbeginn

Meine lieben Leser/Leserinnen !

Ich hoffe es lesen doch auch noch einige meine raren blog Beiträge. Es ist immer schneller gebacken und gegessen als gebloggt. Aber macht nixi. Es ist ein Hobby, dass ich dennoch nicht aufgeben möchte. Die Zwetschken bedeuten immer Herbst für mich…Als Kind wurde bei uns im Seewinkel „Legwa“ gekocht. Die Zwetschken wurde zur Marmelade verkocht und wurden dann Glas um Glas als Palatschinkenfüllung benutzt und von uns Kindern geliebt. Meine Mutter hat unzählige Palatschinken für uns und die Nachbarskinder geschupft. Das sind Kindheitserinnerungen, die ich mit Zwetschken  verbinde.

Die Zwetschken schmecken auch köstlich als Fülle für Tartes.

 

Zutaten für 1 Tarte: 

25 dag Butter und Butter für die Form

45 dag Mehl und Mehl zum Bestreuen für die Form

1 Pkg. Vanillepuddingpulver

6 dag Feinkristallzucker

1 TL Salz

2 Eiklar

1 kg Zwetschken

20 dag Dörrpflaumen

16 dag Rohrzucker

1 TL Zimt

1 Zitrone

Zubereitung:  

  1. Butter, Mehl, Puddingpulver, Feinkristallzucker, Salz, Eiklar und 2 EL kaltes Wasser mit dem Mixer kneten und dann mit händisch zu einem festen Teig fertigkneten. Den Teig in einer Frischhaltefolie wickeln und für ca. 6 Stunden kalt stellen.
  2. Eine Tarteform mit Butter ausstreichen und vorher noch das Backrohr auf ca. 180 Grad vorheizen. Den Teig geschmeidig kneten und dann ausrollen. Ein Stück (ca. 1/4 des Teiges beiseite legen) den Rest zu einem Kreis ausrollen und in die Tarteform legen. Den Teig vor dem Ausrollen ein wenig mit Mehl bestreuen, damit der Teig nicht picken bleibt.  Der Teig soll ca. 2 cm über den Rand hängen.
  3. Den restlichen Teig zu Blättern verarbeiten. Ich habe Blätterausstecher in zwei Größen verwendet.
  4. Die Zwetschken waschen und entsteinen. Mit den Dörrpflaumen, dem Rohrzucker und Zimt in eine Schüssel geben und mit feinem Zitronenschalenabrieb verfeinern.
  5. Die Mischung auf dem Teig verteilen und die Teigränder über die Füllung klappen.
  6. Die ausgestochenen Teigblätter auf dem Teig verteilen und dekorieren.
  7. Die Tarte ca. 50 Minuten goldbraun backen. Ich backe immer bei sehr geringer Hitze ca. 160 Grad.
  8. Die Tarte kann warm oder kalt serviert werden.

 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und lieben Gruß aus der prinzenkitchen !

 

 

Dreifache Schoko Schnitte

Wer hat nicht als Kind fleißig Mixerquirl abgeschleckt und die Schüssel ausgeschleckt ? Das war als Kind für mich beim Kuchen backen mit der Mama spannend und genussvoll. Noch interessanter als der fertige Kuchen !

Ich habe ein Rezept in einer alten Gusto Ausgabe gefunden und es nach meinem Geschmack ein „weng“ verändert.

Zutaten:

Boden: 180 g Amarettokekse (oder Kakaokekse), 70 g Butter

Creme: 350 g Kuvertüre (hell oder dunkel..nach Geschmack), 600 g Frischkäse, 200 g Kristallzucker, 3 mittlere Eier, 250 g Sauerrahm

Canache: 80 ml Schlagobers, 120 g Kuvertüre

 

Zubereitung:

1. ) Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eine Tortenform mit Backpapier auslegen. Die Amarettokekse fein zerbröseln und mit der Butter vermischen. Die Masse in die Form füllen und gleichmäßig verteilen und andrücken. Im Rohr ca. 10 Minuten vorbacken.

2.) Für die Creme die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen. Ich verwende dazu meine altbewährte Bain-Marie. Frischkäse und Zucker mixen und die Eier unterrühren. Die Kuvertüre untermixen und den Sauerrahm einrühren.  Die Creme auf den vorgebackenen Boden verteilen und glatt streichen. Die Masse im Rohr ca. 1 Stunde backen. Dann herausnehmen und auskühlen lassen. Mindestens 4 Stunden. Ich habe es über Nacht kühl gestellt. 

3.) Für die Canache den Schlagobers aufkochen und die Kuvertüre beifügen. Glatt rühren und auf den Kuchen verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. 

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Ich habe die Masse in eine Tortenform gefüllt. Die Masse kann auch in Schoko Petit Fours geschnitten werden. Die Schnitten sind sehr süß und ich würde daher das nächste Mal die halbe Menge backen. 

Da ich diesmal sehr viel davon habe werden sich meine Kolleginnen morgen freuen.  

 

 

Kokos-Cake-Pops Baking

Die Kugelproduktion beginnt mit selbstgemachtem Kokoskuchen.

Zutaten für den Kokoskuchen:

  • 15 dag Butter
  • 22 dag feinen Zucker
  • 3 Eier
  • 12 dag Kokosraspel
  • 22 dag Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 180 ml Kokosmilch
  • Prise Salz

Den Backofen auf 180 ° C vorheizen. Eine Kuchenform  (ca. 20 cm) einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Butter, Prise Salz und Zucker verrühren, bis die Masse schaumig ist. Die Eier hinzufügen und gut verrühren. Mehl, Backpulver und  Kokosraspeln und Kokosmilch unterrühren. Den fertigen Teig in die Form geben und ca. 35 – 40 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen.

Zubereitung der Cake-Pops: Den abgekühlten Teig in einer Schüssel zerkrümeln.

Folgende Zutaten mit den Händen untermischen:

  • 15 dag Butter
  • 2 EL Kokosmilch
  • 7,5 dag Kokosraspeln

Mit der fertigen Teigmasse Kugeln formen 🙂

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Die fertigen Kugeln in eine Schokoglasur tunken und verzieren. Die Cake-Pops Stiele zuerst in die Schokolade tunken und dann die Kugel daraufgeben. Dann den Rest in die Schokolade tunken.. und wenn dann der Cake-Pop nicht schon vorher gegessen wurde, oder in der Schokoladeglasur verloren gegangen ist verzieren ! Glitzer, Sterne, Herzen…

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P1050007a lot of work but they taste delicious !!!

PS: you can use the Cake-Pops as a present for your teacher or your girl friend 😉